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Volles Haus, leidiges Thema, viele Informationen:
Infoveranstaltung in Erzhausen war ein voller Erfolg Jetzt bei YouTube ansehen
Erzhausen, 08.10.2026
Knapp 500 Besucherinnen und Besucher haben unsere zweite Infoveranstaltung am 8. Oktober 2026 im Bürgerhaus Erzhausen besucht. Das zeigt: Die Betroffenheit der Menschen, die unter der Flugroute CINDY-S leiden, ist weiterhin sehr groß.
Obwohl die umstrittene Flugroute seit dem 10. Juli 2025 in Betrieb ist, gibt es weiterhin neue Entwicklungen und wichtige Themen. Genau darum ging es auf unserer Agenda. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit den Gemeindevertretungen aus Erzhausen, Messel und Egelsbach sowie unserem Verein organisiert.
Viele Besucherinnen und Besucher brachten ihre Protestplakate mit. Verständlich, denn es gibt weiterhin zu wenige Möglichkeiten, den Protest und die Unzufriedenheit über die Flugroute sichtbar zu machen. Die Veranstaltung wurde zudem von mehreren Pressevertretern begleitet. Vor Beginn fand außerdem ein Medienbriefing mit überregionalen und namhaften Pressevertretern statt.
Unsere Moderatorin Carola Feller und unser 1. Vorsitzender Martin Unverzagt eröffneten die Veranstaltung gemeinsam mit der Schirmherrin Tanja Launer, Vorsitzende der Gemeindevertretung Erzhausen. Zwischen den Beiträgen gab es ausreichend Zeit für Fragen und Statements aus dem Publikum.
CINDY-S: Aktueller Stand und Perspektiven
Martin Unverzagt brachte das Publikum auf den neuesten Stand. Er stellte wiederholt fest, dass die Grundlagen für die Entscheidung zu CINDY-S fragwürdig sind: Es ist lauter als berechnet, und die tatsächliche Belastung ist höher als dargestellt.
Außerdem kritisierte er, dass die eigenen Ergebnisse von den Verantwortlichen selbst begutachtet werden. Diese Form der Selbstprüfung ist abzulehnen, weil dadurch grundlegende gutachterliche Prinzipien eklatant verletzt werden.
Er betonte, dass sich die Politik auf Landesebene diesem Thema endlich annehmen muss. Auch die Forderungen unseres Vereins wurden erneut deutlich gemacht:
Die Rücknahme der Flugroute CINDY-S und eine unabhängige Überprüfung.
„Lärm muss auf allen Schultern verteilt werden. Die Entlastung einer Stadt darf nicht mit einer neuen Belastung anderer erkauft werden“, erklärte Martin Unverzagt.
Was sagt die Kommunalpolitik?
Die Gemeindevertreter Sascha Wurm aus Egelsbach, Tanja Launer aus Erzhausen und Dr. Harald Elstner aus Messel standen anschließend gemeinsam mit Bürgermeisterin Claudia Lange aus Erzhausen und Bürgermeister Tobias Wilbrand aus Egelsbach auf der Bühne.
Claudia Lange erklärte, sie fühle sich als Mitglied der Fluglärmkommission getäuscht. Als Unding empfand sie, dass der Flugplatz Egelsbach bei der gesamtbetrachteten Lärmbelastung keinerlei Bedeutung hat.
Tobias Wilbrand betonte, dass die Vereinsarbeit von Stopp Cindy-S und die politische Arbeit gut ineinandergreifen. CINDY-S sei eine politische Entscheidung. Deshalb müssten die 48 Mitglieder der Fluglärmkommission überzeugt werden, ihre Entscheidung für CINDY-S zu überdenken. Eine Abstimmung über CINDY-S findet am 2. Dezember 2026 im Rahmen der nächsten Sitzung der Fluglärmkommission statt.
Sascha Wurm machte deutlich, wie wichtig der Zusammenschluss in der Bürgerschaft ist. Alle Gemeindevertretungen stehen hinter ihren Bürgermeistern und Vertretern. Tanja Launer fand es besonders beeindruckend, dass sich drei Gemeindevertretungen zu einem so wichtigen Thema einstimmig und gemeinsam auf einer Bühne zeigen. Dr. Harald Elstner ergänzte: Im Schulterschluss vorankommen, das ist entscheidend.
Erwin Stufler aus Mainz, selbst Mitglied der Fluglärmkommission, bestätigte dem Verein in einem Statement, die stärkste und aktivste Bewegung im Rhein-Main-Gebiet zu sein.
Fluglärm: Messen und Melden
Jürgen Hadasik, 2. Vorsitzender und Technikbeauftragter von Stopp Cindy-S e. V., begann seinen Vortrag mit einer klaren Forderung: nicht in Resignation zu verfallen. Denn genau das wolle die Gegenseite, dass wir langsam müde werden.
Darüber hinaus gab er einen Überblick über unsere Fluglärmmessstationen. Mittlerweile messen 16 Stationen entlang der Flugroute CINDY-S die Lärmbelastung und stellen die Daten im Netzwerk des Deutschen Fluglärmdienstes (DFLD e. V.) zur Verfügung.
Anhand von Lärmdiagrammen zeigte er exemplarisch, wie hoch die Belastung an einer Schule während des Unterrichts sowie in der Zeit zwischen 20 und 23 Uhr ist. Das Ergebnis ist alarmierend: Alle sechs Minuten startet ein Flugzeug.
Des Weiteren stellte Jürgen Hadasik den Fluglärmmelder vor. Diese App ermöglicht die einfache Meldung von Fluglärmbeschwerden. Entwickelt wurde sie von Thorsten Heller aus Erzhausen, der an einem eigenen Infostand vielen Interessierten Auskunft gab.
Gesundheit: Auswirkungen von Fluglärm
Im nächsten Beitrag beantwortete Dr. med. Florian Unbehaun die Frage: „Was macht Fluglärm mit unserem Körper und welche Folgen hat er?“
Der Körper reagiert auf Fluglärm ähnlich wie auf eine akute Bedrohung. Mögliche Folgen sind unter anderem Bluthochdruck mit den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken sowie Depressionen.
Besonders interessant war der Vergleich zwischen neu belasteten und bereits länger belasteten Menschen: Wie verändert sich das Empfinden mit der Zeit und welche Mechanismen spielen dabei eine Rolle? Sehr gelungen war auch die Übertragung des CINDY-S-Verfahrens auf ein medizinisches Projekt. Dadurch wurde anschaulich deutlich, was bei diesem Verfahren schiefgelaufen ist.
Analyse: Ethische und politische Verfahrensfehler
Über ethische und politische Verfahrensfehler berichtete Prof. Dr. Stefan Noll im letzten Redebeitrag. Als Wissenschaftler kritisierte er das Monitoring, weil es keine Zielsetzungen gibt, anhand derer überprüft werden kann, ob die Schätzungen und Berechnungen korrekt sind.
„Das Monitoring spielt keine Rolle. Die Berechnungen bleiben, wie sie sind, die Kriterien bleiben, wie sie sind. Egal, was gemessen wird, egal, welche Analysen gemacht werden und egal, welche Beschwerden es gibt: Es hat alles keinen Einfluss auf die Bewertung von CINDY-S“, zitierte Prof. Noll eine Aussage des Darmstädter Öko-Instituts.
Außerdem monierte er, dass es im Verfahren keine echte Bürgerbeteiligung gab. Gleichzeitig seien viele Darmstädter Interessenvertreter in Vorständen und Gremien vertreten.
Nächste Schritte: Wie geht es weiter?
Martin Unverzagt gab zum Abschluss einen Überblick über die weiteren Aktivitäten unseres Vereins, mit denen wir weitere Aufmerksamkeit erzeugen wollen. Dazu gehört die Übergabe unserer Petition mit rund 5.000 Unterschriften an den Petitionsausschuss des Hessischen Landtags im Oktober oder November dieses Jahres.
Fazit
Nach zweieinhalb Stunden ging die Veranstaltung zu Ende. Viele Besucherinnen und Besucher bestätigten uns einen kurzweiligen und interessanten Infoabend, der leider einem sehr ernsten und belastenden Thema gewidmet war: CINDY-S.
Wir haben uns über das volle Bürgerhaus sehr gefreut, ebenso über die zwischen 80 und 100 Zuschauerinnen und Zuschauern, die den Livestream auf YouTube verfolgt haben. Außerdem konnten wir einen deutlichen Anstieg bei den Mitgliedsanträgen verzeichnen und viele weitere Unterschriften für unsere Petition sammeln.
Wir danken allen Helferinnen und Helfern sowie unserem gesamten anwesenden Stopp-Cindy-S-Team.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Und wir machen weiter, gemeinsam gegen CINDY-S: mit faktenbasierter Aufklärung und der Unterstützung unserer knapp 700 Vereinsmitglieder.

Text: JH
Bilder: Stopp Cindy-S e.V.
Wixhausen wehrt sich
Wixhausen, 23. September 2026
Am 23. September 2026 fand im Bürgermeister-Pohl-Haus in Wixhausen eine Informationsveranstaltung der Stadt Darmstadt zur umstrittenen Flugroute CINDY-S statt. Eingeladen waren Bürgerinnen und Bürger aus Arheilgen, Kranichstein und Wixhausen. Tatsächlich waren aber auch Besucherinnen und Besucher aus anderen Kommunen anwesend. Eine Live-Umfrage per App ergab: 53% der Teilnehmenden kamen aus Wixhausen, 20% aus Arheilgen, 7% aus Kranichstein und 20% aus anderen Orten. Die Halle war diesmal voll, im Gegensatz zur ähnlichen Veranstaltung vor vier Wochen in Schneppenhausen, zu der nur Weiterstädter eingeladen worden waren.
Der Abend gehörte klar den Wixhäusern. Mit teilweise sehr emotionalen Beiträgen und Fragen schilderten sie ihre Betroffenheit und wurden von Oberbürgermeister Hanno Benz in keiner Weise zufriedengestellt. Im Gegenteil: Viele verließen die Veranstaltung vorzeitig und bezeichneten sie beim Verlassen des Saals als Farce.
Auf dem Podium saßen neben OB Benz Michael Kolmer (Umweltdezernent DA), Christoph Brunn (Öko-Institut DA), Prof. Wörner (Vorstand FFR), Paul-Gerhard Weiß (Vorsitzender FLK) sowie Regine Barth als „Fluglärmschutzbeauftragte“. Alle kamen zu Wort, doch die Inhalte blieben für viele enttäuschend. Der verhaltene Applaus war vor allem den anwesenden Arheilgern und Kranichsteinern zu verdanken.
Die Spannung und Unzufriedenheit im Publikum, besonders in der Fragerunde, war deutlich spürbar. Die Moderatorin hatte teilweise Mühe, den Konflikt zwischen den Darmstädter Stadtteilen unter Kontrolle zu halten.
Es wirkte, als wären die Verantwortlichen auf dem Podium von der negativen Reaktion überrascht gewesen und konnten ihre eigene Ratlosigkeit zum Teil kaum verbergen. Zudem blieben erneut wichtige Fragen unbeantwortet, und genau das frustriert die Betroffenen am meisten.
Insgesamt verlief der Abend für die Podiumsgäste alles andere als geschmeidig. Fakt ist: In Wixhausen ist es durch CINDY-S nachweislich lauter geworden. Und dabei wurde an diesem Abend nur die Stadtteile Darmstadts betrachtet. Die kommunenübergreifende Dimension der Flugroute CINDY-S blieb vollständig außen vor. Hier handelt es sich um einen regionalen Konflikt.
Unser Verein hatte zu einer Demo aufgerufen und war zudem mit einem Infostand vertreten. Natürlich gab es auch Diskussionen, da nicht nur Gegner der Route vor Ort waren. Deutlich überwiegend stand aber die Kritik an der Route an diesem Abend im Vordergrund. Wie immer standen wir mit Informationen bereit und konnten erneut Unterschriften für unsere Petition sammeln.
Und es geht weiter
Diesmal am 08. Oktober 2026 im Bürgerhaus Erzhausen. Die Gemeindevertretungen von Erzhausen, Egelsbach und Messel laden gemeinsam mit dem Verein Stopp CINDY-S e. V. zu einer großen Informationsveranstaltung mit Medienbeteiligung ein. Am 17. Oktober 2026 findet unser Aktionstag an der B3 in Wixhausen statt.
Weitere Informationen findet ihr auf unserer Webseite unter https://stopp-cindy-s.de/aktion.
Wir laden alle Betroffenen ein. Wir müssen zeigen, dass wir immer mehr werden.
Text: JH
Bilder: Stopp Cindy-S e.V.
Demo zur Fluglärmkommission in Raunheim – die sechste
Raunheim, 16. September 2026
Vor einem Jahr, am 17. September 2025, organisierten wir unsere erste Demonstration vor dem Raunheimer Rathaus. Das war für uns neu, ebenso wie für die Fluglärmkommission, kurz FLK. Seitdem haben wir alle Sitzungen lautstark begleitet.
Bei der 285. Sitzung der FLK war es diesmal jedoch still: Wir hatten uns bewusst dafür entschieden, die Kommissionsmitglieder schweigend zu empfangen. Das war kein Verzicht auf unseren Protest, sondern ein bewusst gesetztes Zeichen mit einer anderen Wirkung:
Wir demonstrieren leise, weil wir nicht übertönen, sondern überzeugen wollen.
Wir sind der Ansicht, dass dieses Signal durchaus angekommen ist.
Im Mittelpunkt der Sitzung stand diesmal CINDY-S. Besprochen wurden die Monitoring-Ergebnisse zu der umstrittenen Flugroute. Endlich stand außerdem der gemeinsame Antrag der Landkreise Offenbach und Darmstadt-Dieburg sowie der Gemeinde Erzhausen auf der Tagesordnung. Er fordert den sofortigen Stopp der Flugroute CINDY-S und eine erneute Abwägung.
Die Abstimmung soll in der nächsten Sitzung stattfinden. Dieses Datum müssen wir uns alle vormerken: 2. Dezember 2026
An diesem Tag müssen wir zeigen, dass wir nicht zulassen, dass eine Flugroute unser Leben zerstört.
CINDY-S ist noch nicht entschieden!

Text: JH
Bilder: Stopp Cindy-S e.V.
Stopp Cindy‑S e.V. im Hessischen Landtag bei Staatsminister Mansoori
Wiesbaden, 7. September 2026
Am 7. September 2026 konnte eine Delegation unseres Vereins mit dem Staatsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Kaweh Mansoori sowie der Staatsministerin Heike Hofmann über die Flugroute CINDY‑S sprechen.
Es ist das erste Mal, dass wir dieses Thema im Hessischen Landtag vertreten konnten. Wir haben unsere Ziele und Forderungen vorgetragen, wie immer faktenbasiert. Nach unserer Auffassung hat Minister Kaweh Mansoori die von uns vorgetragenen Argumente ernst genommen. Er sagte einen Folgetermin per Videokonferenz zu.
Die Forderungen des Vereins bleiben unverändert: die sofortige Aussetzung der Route CINDY‑S sowie ein transparentes, wissenschaftlich fundiertes Überprüfungsverfahren durch BAF und DFS.
Wir bedanken uns bei Ministerin Heike Hofmann, die wir bereits am 1. Juli 2026 in Erzhausen zu einem Austausch getroffen haben. Ihr starkes Engagement und ihr Einsatz haben zu diesem Treffen geführt.
Von links: Dr. med. Florian Unbehaun (Gesundheitsanalyst, Stopp Cindy-S e.V.), Prof. Dr.-Ing. Stefan Noll (Techn. Analyst, Stopp Cindy-S e.V.), Staatsminister Kaweh Mansoori, Staatsministerin Heike Hoffmann, Christoph Papke (Luftfahrtspezialist, Stopp-Cindy-S e.V.), Jürgen Hadasik (2. Vorsitzender, Stopp Cindy-S e.V.), Daniel Scuka (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stopp Cindy-S e.V.)
Text: JH
Bilder: Stopp Cindy-S e.V.
Treffen mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Lutz Köhler, Darmstadt-Dieburg
Darmstadt, 12. August 2026
Auf Einladung des Ersten Kreisbeigeordneten Lutz Köhler trafen sich Vertreter unseres Vereins mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern von Erzhausen und Messel zu einem Gespräch.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand zunächst das Ausmaß der Neubelastung: Zehntausende Menschen sind durch die Flugroute CINDY-S in einem bislang nicht gekannten Umfang von Fluglärm betroffen. Darüber hinaus ging es um die Qualität und Verlässlichkeit der Daten, die den zugrunde liegenden Entscheidungen dienen, sowie um die Frage, wie Kommunen und betroffene Bürgerinnen und Bürger besser in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden können.
Wir betonten außerdem die Frustration und Betroffenheit vieler Anwohnerinnen und Anwohner angesichts der Flugroute CINDY-S, die sich weiterhin in der „Testphase“ befindet.
Seit ihrer Einführung im Juli 2025 hat die neue Route nach Einschätzung unserer Analysten erhebliche und nicht beabsichtigte Auswirkungen gezeigt: Der Fluglärm wurde auf Kommunen wie Messel und Groß-Zimmern verlagert – in einem Ausmaß, das zuvor nicht prognostiziert worden war. Gleichzeitig ist Erzhausen heute deutlich stärker belastet, als die vormals entlasteten Gebiete Arheilgen und Kranichstein es je waren.
Wie waren uns einig, dass Entscheidungen mit derart weitreichenden Folgen für Tausende von Anwohnerinnen und Anwohnern nur auf einer robusten und überprüfbaren Datengrundlage sowie unter Einbindung der gewählten kommunalen Vertretungen getroffen werden sollten.
Alle Beteiligten vereinbarten, den offenen Austausch fortzusetzen und sich für eine demokratische Entscheidungsfindung auf der Grundlage verlässlicher Daten einzusetzen.

Von links: Daniel Scuka (Kommunikationsberater, Stopp Cindy-S e.V.), Jürgen Hadasik (2. Vorsitzender, Stopp Cindy-S e.V.), Eric Spiehl (Landkreis Darmstadt-Dieburg), Lutz Köhler (Erster Kreisbeigeordneter), Claudia Lange (Bürgermeisterin Erzhausen), Dr. Thorsten Buhrmester (Bürgermeister Messel), Martin Unverzagt (1. Vorsitzender, Stopp Cindy-S e.V.), Marc Ollier (Analyst, Stopp Cindy-S e.V.)
Text: JH
Bilder: Landkreis Darmstadt-Dieburg
Unsere Protestkarten sind fertig – und sie gehen jetzt in die betroffenen Kommunen!
Erzhausen, 19. Juli 2026
Und das nicht nur online: Mit den Protestkarten erfüllen wir den Wunsch vieler Menschen, auch auf analogem Weg unterschreiben zu können.
Oder Sie möchten selbst Karten in Ihrer Nachbarschaft verteilen? Dann melden Sie sich gern bei uns!
Jede Unterschrift zählt im gemeinsamen Einsatz gegen Cindy-S.
Hinweis: Bitte nutzen unsere Protestkarten nicht, falls Sie schon online unsere Petition unterschrieben haben.

Unsere Protestkarten - für die schnelle Unterschrift und es online nicht möglich ist.
Text: JH
Bilder: JH
Cindy-S: Unser Anliegen erreicht die Landespolitik
Erzhausen, 01. Juli 2026
Am 1. Juli 2026 traf sich der Vorstand unseres Vereins in Erzhausen mit der Hessischen Staatsministerin Frau Heike Hoffmann. Ebenfalls anwesend waren die Bürgermeisterin von Erzhausen, Frau Claudia Lange, sowie die Landtagsabgeordnete Frau Ina Dürr.
Dieses Treffen war für uns von großer Bedeutung. Endlich konnten wir unsere Situation persönlich und eindringlich schildern. Im Zentrum stand die massive Belastung durch die Flugroute „Cindy-S“ – eine Belastung, die weit über reinen Fluglärm hinausgeht. Es geht um den Verlust von Lebensqualität, um die schleichende Entwertung von Eigentum und um das Gefühl, als betroffene Bürgerinnen und Bürger zu wenig Gehör zu finden.
Umso wichtiger war es für uns zu erleben, dass unsere Anliegen ernst genommen wurden. Frau Hoffmann brachte nicht nur das notwendige Hintergrundwissen mit, sondern auch echtes Verständnis für die Situation der Betroffenen.
Klar ist: „Cindy-S“ ist keine lokale Randerscheinung, sondern eine politische Entscheidung mit Auswirkungen auf rund 70.000 Menschen. Deshalb suchen wir bewusst den Dialog mit der Landespolitik und werden diesen Weg weiterhin konsequent gehen – auch wenn er einen langen Atem erfordert.
Besonders ermutigend ist die zugesagte Unterstützung auf dem Weg in das Hessische Wirtschaftsministerium. Genau dort muss unser Anliegen gehört werden – dort gehört es hin.
Wir danken Frau Staatsministerin Heike Hoffmann und Frau Ina Dürr herzlich für ihre Zeit, ihr offenes Ohr und ihre Bereitschaft, sich für die betroffenen Menschen einzusetzen. Dieses Gespräch war ein wichtiger Schritt – und wir werden weiter dranbleiben.

Von links: Ina Dürr (MdL), Martin Unverzagt (1. Vorsitzender Stopp-Cindy-S e.V.), Staatministerin Heike Hoffmann, Bürgermeisterin Claudia Lange
Text: JH
Bilder: JH
Außerordentliche Mitgliederversammlung Stopp Cindy-S e.V.
Erzhausen, 17. Juni 2026
Am 17. Juni 2026 fand im Bürgerhaus Erzhausen unsere erste Mitgliederversammlung statt.
Über 60 Mitglieder hatten sich angemeldet und waren vertreten.
Da eine Änderung der Vereinssatzung erforderlich war, unter anderem im Hinblick auf die angestrebte Gemeinnützigkeit, und außerdem ein neuer stellvertretender Vorsitzender gewählt werden musste, handelte es sich um eine außerordentliche Mitgliederversammlung.
Jürgen Hadasik, Gründungsmitglied von Stopp Cindy-S e.V., wurde einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Damit ist der Vorstand nun wieder vollständig aufgestellt. Ebenso einstimmig bestätigten die anwesenden Mitglieder die neue Satzung. Ein wichtiger Schritt: Dadurch konnten unsere vom Vorstand berufenen Ortsbeiräte offiziell in den Gesamtvorstand aufgenommen werden.
Die vom Vorstand berufenen Ortsbeiräte sind:
• Udo Baumann für Wixhausen
• Martin Unverzagt für Erzhausen
• Jürgen Hadasik für Egelsbach
• Stefanie Kuske für Messel
• Stefan Noll für Groß-Zimmern
Stefan Noll wurde an diesem Abend von Kai Wendler vertreten, der über die Lärmsituation in Groß-Zimmern berichtete. Dabei wurde deutlich: Durch Cindy-S ist es dort spürbar lauter geworden, denn regelhafte und tiefere Überflüge sind inzwischen Realität. Die Ortsgruppe Groß-Zimmern hat sich Ende Mai formiert und ist ebenfalls in unserem Verein vertreten.
Auch die aktuellen Entwicklungen rund um Cindy-S standen im Mittelpunkt des Abends. Unser Vorsitzender Martin Unverzagt informierte über die FLK-Sitzungen und den Stand des Monitorings. Zudem ist der Verein durch seinen Vereinsvorsitzenden Martin Unverzagt auch in der FLK Egelsbach und im Konvent FFR inzwischen noch stärker in den politischen Gremien präsent.
Jürgen Hadasik gab anschließend einen Überblick über die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Flugdienst e.V. sowie über unsere Lärmmessstationen. Besonderes Thema war auch unsere Messstation an der Otilienmühle in Wixhausen, nur 500 Meter von der Hessenwaldschule entfernt. Das Diagramm zum Lärmpegelverlauf vom 15. Juni 2025 zeigt eine wahre Lärmkatastrohe!
Zum Thema Petition berichtete Jörg Görich über den aktuellen Stand und stellte neue Aktionen vor, mit denen wir weitere Unterschriften gewinnen möchten. Und das ist auch dringend nötig: An exponierten Stellen werden demnächst in allen Kommunen Postkarten ausgelegt, mit denen man ganz einfach seine Stimme abgeben kann.
Auch über unsere Finanzen wurde intensiv gesprochen. Dabei spielte die Spendenakquise eine wichtige Rolle, denn sie ist für die weitere Arbeit und den Fortbestand unseres Vereins von großer Bedeutung. Mit den Mitgliedern wurde außerdem diskutiert, ob Mitgliedsbeiträge eine sinnvolle Maßnahme wären, um den finanziellen Spielraum zu stabilisieren. Denn Kosten für Webauftritt, Printmedien, Pressearbeit, Technik und vieles mehr entstehen dauerhaft.
Nach zweieinhalb Stunden ging ein sehr informativer Abend zu Ende.
Wir danken allen teilnehmenden Mitgliedern für ihre Aufmerksamkeit und die lebhaften Diskussionen.

Text: JH
Bilder: JH
Demo Fluglärmkommission (FLK) in Raunheim – die fünfte
Raunheim, 10. Juni 2026
Die FLK hat am 10. Juni zu einer Sondersitzung eingeladen. Für uns war das erneut Anlass, die Sitzung kritisch zu begleiten. Die Flugroute Cindy-S stand auch diesmal nicht auf der Tagesordnung – das war uns bewusst. Dennoch waren wir vor Ort, denn wir dürfen nicht nachlassen und nutzen jede Gelegenheit, Präsenz zu zeigen und den direkten Dialog einzufordern.
Auffällig war, dass zahlreiche Sitzungsteilnehmer den Hintereingang des Rathauses nutzten.
Dazu Martin Unverzagt (Vorsitzender Stopp Cindy-S e.V.):
„Wir als Stopp-Cindy-S empfinden es als sehr feige, wenn Mitglieder der FLK den Hintereingang nutzen. Das wirkt undemokratisch und zeigt eine Distanz gegenüber den Bürgern. Wer solche Entscheidungen trifft, sollte auch den Mut haben, sich den Fragen der Öffentlichkeit zu stellen.“
Auch die Fluglärmschutzbeauftragte Regine Barth bekam den Unmut der Demonstrierenden zu spüren, als sie versuchte, das Gebäude über den Hintereingang zu betreten. Auf die Frage, warum ihre Behörde nicht auf Beschwerden reagiert, blieb eine Antwort natürlich aus.
Wichtig ist uns die Differenzierung: Wir unterscheiden klar zwischen den Mitgliedern der FLK und dem FLK-Vorstand. Die maßgeblichen Impulse gehen vom Vorstand aus, der durch das Forum Flughafen und Region (FFR) beeinflusst wird – einem Gremium, das die Interessen des Flughafens vertritt. Gemeinsam mit Vertretern aus Darmstadt tragen sie Verantwortung für das aktuelle Routenchaos. Die übrigen Mitglieder wurden nach unserer Auffassung durch nachweislich falsche Informationen fehlgeleitet.
Eines ist klar: Wir bleiben dran und setzen unser Engagement konsequent fort.
Vielen Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die tatkräftige Unterstützung.

Protestzug in rot - wir sind wieder dabei.

Im Gespräch mit Dirk Gene Hagelstein, Bürgermeister Neu Isenburg.

Keine Antworten - Fluglärmschutzbeauftragte Regine Barth im "Dialog" mit Lärmgeplagten.
Text: JH
Bilder: JH
Demo Fluglärmkommission (FLK) in Raunheim – die vierte
Raunheim, 06. Mai 2026
Am 06. Mai 2026 war es mal wieder so weit – Demo in Raunheim.
Die 284. Sitzung der Fluglärmkommission (FLK) war erneut Anlass, uns am Rathaus in Raunheim zu versammeln und unseren Unmut über die ungerechtfertigte Flugroute Cindy-S zu äußern. Knapp 100 Bürgerinnen und Bürger aus den betroffenen Kommunen waren anwesend.
Wir stellen fest: Es werden immer mehr!
Auf der Tagesordnung der FLK-Sitzung war Cindy-S jedoch nicht zu finden – und dass, obwohl ein gemeinsamer Antrag des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Kreises Offenbach und der Gemeinde Erzhausen vorlag. Der Antrag sieht vor, die frühere Flugroute (AMTIX kurz) vorübergehend wiederherzustellen sowie ergänzende Lärmentlastungsmaßnahmen – darunter Steilstartverfahren und alternierende Routen – zu prüfen.
Trotzdem hat der Vorstand der FLK entschieden, diesen Antrag nicht zur Beratung zuzulassen. Schlimmer noch: Erst im September will man sich wieder mit diesem Thema befassen. Unglaublich bei einem so schwerwiegenden Konflikt, der unsere Region massiv belastet.
Umso mehr ist es erforderlich, auf die Straße zu gehen und unseren Unmut deutlich zu machen. Diese Flugroute hat das Leben in den neu betroffenen Kommunen maßgeblich verändert – das ist nicht hinnehmbar!
Vielen Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die tatkräftige Unterstützung.

Bürger aus allen betroffenen Kommunen.

Laut und stark - Wir lassen nicht nach!

Versammlung vor dem Sitzungssaal.
Text: JH
Bilder: JH
Demo Fluglärmkommission (FLK) in Raunheim – die Dritte
Raunheim, 18. Februar 2026
Die 283. Sitzung der Kommission zur Abwehr des Fluglärms Flughafen Frankfurt am Main – kurz FLK – fand am 18. Februar 2026 statt und wurde erneut lautstark von unserer Bürgerinitiative Stopp-Cindy-S e.V. begleitet. Trotz winterlicher Temperaturen kamen über 70 engagierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter zum Raunheimer Rathaus, um ihren Unmut über die anhaltende Lärmbelastung deutlich zu machen.
Vertreten waren wieder alle betroffenen Kommunen: Wixhausen, Erzhausen, Egelsbach, Messel, Groß-Zimmern usw. Man glaubt es kaum – nur Darmstadt-Arheilgen und Darmstadt-Kranichstein werden entlastet, während der Rest der Region im Fluglärm versinkt. Darmstadt hat es geschafft, sich als einzige Stadt im Rhein-Main-Gebiet den Fluglärm buchstäblich vom Hals zu schaffen – auf Kosten der Nachbarn.
In der Sitzung präsentierte die FLK erste Auswertungen der Lärmmessstationen und Flugspuren, die bereits am 5. Dezember 2025 vom FFR veröffentlicht worden waren. Das Ergebnis: Alles angeblich im Soll, alles „wie erwartet“. Doch die Realität in der Region zeigt ein anderes Bild – es ist deutlich lauter geworden, als berechnet! Und viel mehr Menschen werden belastet.
Deshalb bleibt unsere Botschaft klar:
Wir müssen dagegenhalten – mit Fakten und mit lautem Protest!
Beides zusammen zeigt Wirkung.
Unsere Aktion blieb nicht unbeachtet: Pressevertreter waren vor Ort, die Demo wurde in den Nachrichten des Hessischen Rundfunks angekündigt, und unabhängig von unserer Kundgebung wurde über die ungerechte Flugroute „Cindy S“ bereits überregional im Internet berichtet. Die Diskussion um Cindy S ist in der Öffentlichkeit angekommen – und das ist gut so.
Eines ist klar: Solange es die ungerechtfertigte Flugroute Cindy S gibt, werden wir nicht nachlassen und immer wieder aufstehen. Vielen Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die am 18. Februar 2026 dabei waren, Banner gehalten, Transparente getragen, gerufen, diskutiert und Gesicht gezeigt haben.

Wie schon bei den anderen Demos – wir heißen die FLK-Mitglieder willkommen.

Banner und Transparente – Danke an alle Aktiven.

Unsere Bürgerinitiative aktiv in Raunheim.
Text: JH
Bilder: JH
Weitere Kommunen wehren sich gegen Cindy S
Groß-Zimmern, 22. Januar 2026
Groß-Zimmern war schon immer durch Fluglärm belastet. Durch die neue Flugroute Cindy S ist es jedoch deutlich lauter geworden.
Am Donnerstag, den 22. Januar, fand deshalb in Groß-Zimmern eine von der ortsansässigen SPD organisierte Gesprächsveranstaltung zum Thema Fluglärm statt. Überparteilich und ohne Wahlkampfgetöse konnten Bürgerinnen und Bürger über persönliche Erfahrungen, aktuelle Entwicklungen und mögliche Aktionen sprechen.
Es war ein sehr interessanter und informativer Abend – und eines wurde deutlich: Es muss etwas passieren! Mittlerweile hängt eines unserer großen Banner am Rathaus.
Auch wir von der Bürgerinitiative Stopp-Cindy-S e.V. waren dabei und konnten unseren Verein sowie unsere Aktionen vorstellen. Wie auch die anderen betroffenen Kommunen werden wir Groß-Zimmern unterstützen und freuen uns auf weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter.
Text: JH
Demo Fluglärmkommission (FLK) in Raunheim – die Zweite
Raunheim, 19.11.2025
Am 19.11.2025 fand im Raunheimer Rathaus die 282. Sitzung der Fluglärmkommission statt – und wir waren erneut präsent. Wieder draußen, wieder laut, wieder unbequem.
Ja, ein Werktag am frühen Morgen macht Mobilisierung schwer. Aber trotzdem: Über 50 entschlossene Lärmbetroffene trotzten Kälte und Schneefall, um klarzumachen, dass wir uns nicht wegducken. Mit Musik, Seifenblasen und vielen kreativen Protestschildern haben wir wieder ein sichtbares Zeichen gesetzt.
Eines ist klar: Der Druck darf nicht nachlassen. Die Mitglieder der Fluglärmkommission (FLK) müssen spüren, dass ihre Entscheidung für Cindy-S ein Fehler mit weitreichenden Folgen war.
Auch diesmal stand eine wichtige Entscheidung auf der Tagesordnung in der FLK: der Segmented Approach, das umstrittene Anflugverfahren, das nach dem Probebetrieb in den Regelbetrieb übergehen soll. Leider wurde dem zugestimmt.
Das Verfahren zeigt deutliche Parallelen zu Cindy-S: Das Lärmproblem wird lediglich verlagert, aber als aktiver Schallschutz verkauft. Auch in diesem Fall haben sich Kommunen gegen diese Maßnahme gewehrt - jedoch ohne Erfolg.
Gerade deshalb verdienen diese Kommunen unsere Solidarität. Und man kann etwas Alarmierendes erkennen: Unsere Region bleibt von Routenverschiebungen nicht verschont – jede Gemeinde kann als Nächstes betroffen sein.
Unser Protest gegen Cindy-S – und gegen jede Scheinlösung - darf daher nicht nachlassen. Jetzt erst recht.

Rathaus in Raunheim am Morgen.

Freundliche Begrüßung der Mitglieder der FLK.

Trotz Kälte und Schneefall – wir waren da!
Text: JH
Bilder: JH
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit - Infoveranstaltung Erzhausen
Erzhausen, 08.11.2025 Jetzt bei YouTube ansehen
Ja, wir waren aufgeregt. Und ja, wir wussten nicht, was uns tatsächlich erwartet. Unsere erste eigene Veranstaltung am 08.11.2025 im Bürgerhaus Erzhausen war ein Wagnis - und ein Erfolg zugleich. Knapp 300 Besucher vor Ort und fast 100 Zuschauer zu Hause am Bildschirm zeigen das ungebrochene Interesse an unserer Arbeit und an dem leidigen Thema Cindy-S.
Fundierte Aufklärung und brandneue Informationen - das war unsere Intention für die Veranstaltung. Moderatorin Carola Feller führte charmant durch eine Vielzahl interessanter Vorträge und sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Langweilig wurde es tatsächlich nicht.
Mit den Videobotschaften von Landrat Oliver Quilling (Landkreis Offenbach) und Vizelandrat Lutz Köhler (Landkreis Darmstadt Dieburg) am Anfang der Veranstaltung wurde sichtbar, dass in der Politik ein Umdenken eingesetzt hat – die Flugroute Cindy-S ist ungerecht!
Das wurde auch im Vortrag vom Vereinsvorsitzenden Martin Unverzagt thematisiert: Ausführliche Argumente zu Gerechtigkeit und Fairness sowie ein Faktencheck zeigten deutlich - Cindy-S ist gescheitert, eine faire Lösung ist notwendig.
Im Bürgermeister-Talk mit Claudia Lange (Bürgermeisterin Erzhausen), Prof. Dr. Jan Werner (Bürgermeister Langen) und Tobias Wilbrand (Bürgermeister Egelsbach) wurde klar, dass wir eine kommunale Familie sind.
Prof. Dr. Jan Werner machte deutlich: Nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Tobias Wilbrand merkte an, dass sich mittlerweile auch in der Landesregierung etwas bewege. Und Claudia Lange zeigte sich überzeugt , die Flugroute kippen zu können. Die in der Fluglärmkommission (FLK) vertretenen Kommunen und Entscheidungsträger gilt es nun durch handfeste Studien, Argumente und Expertisen umzustimmen.
Unser Vereinsmitglied Jörg Görich wies in dieser Runde nochmals auf unsere Petition hin („Wir brauchen noch mehr Stimmen!“) und auf unsere nächste Aktion („Demo in Raunheim am 19.11.25“). Seine Worte: „Wir müssen unsere Betroffenheit zeigen. Das Zeitfenster ist kurz!“ Claudia Lange betonte abschließend, „dass wir den Dampf auf dem Kessel lassen müssen“.
In seinem hervorragenden Vortrag „Fehler im System“ stellte Dr. Patrick Rühl unter der Leitfrage „Warum die Flugroutenverlegung CINDY-S rechtlich und fachlich nicht tragfähig ist“ die Verfahrensfehler dar. Wissenschaftliche Widersprüche, unzureichendes Monitoring, Verletzung internationaler Standards u.a. wurden exemplarisch und fokussiert präsentiert.
Zu unseren Gästen gehörten auch die Vertreter des Deutschen Fluglärmdienstes DFLD e.V. Martin Kessel und Erwin Stufler. In seinem Vortrag schlug Martin Kessel vor, das Flachstartverfahren am Frankfurter Flughafen abzuschaffen. Dadurch würde es in der Region deutlich leiser werden. Zitat: „Lärm ist akustischer Müll“. Und genau deswegen sollte auch weniger geflogen werden.
Jürgen Hadasik rundete die Veranstaltung mit einem Überblick über die Lärmmessaktivitäten des Vereins ab. Er stellte außerdem die neue Lärmmessstation des Vereins in Zusammenarbeit mit dem DFLD e.V. vor. Damit wollen wir den Fluglärm in den betroffenen Kommunen entlang der Flugroute messen - wir machen das, was das Umwelt- und Nachbarschaftshaus (UNH) als offizieller Beauftragter des Monitorings, nicht leisten kann.
Christian Frenzel, für die Beschaffung der Geräte zuständig, machte Hoffnung, dass wir bald alle Interessenten mit unseren Lärmmessstationen versorgen können.
Am Ende der Veranstaltung wurden in der Expertenrunde Fragen aus dem Publikum und dem Live-Chat beantwortet. Der Fernsehsender OF-TV bescheinigte uns eine außergewöhnlich hohe Verweildauer der Zuschauer auf dem Kanal - das hat uns sehr gefreut.
Nach fast dreieinhalb Stunden ging ein äußerst informativer Abend zu Ende. Wir danken allen teilnehmenden Gästen und versprechen: Wir machen weiter – mit Aufklärungsarbeit, mit hartnäckigen Recherchen und weiteren Aktionen. Unterstützen Sie uns!

Unsere erste eigene Veranstaltung im Bürgerhaus Erzhausen.

Im Bürgermeister-Talk wurde klar, wir sind eine kommunale Familie.
Auf der Bühne: Unser Team nach einem gelungenen Veranstaltungsabend.
Text: JH
Bilder: JH
Messstelle Egelsbach-Bayerseich – Unsere erste Messstation ist in Betrieb
Egelsbach, 18.10.2025
Am 17. Oktober 2025 wurde unsere erste vereinseigene Lärmmessstation in Betrieb genommen. Sie steht nur wenige Meter von der mobilen Messanlage der Gemeinnützigen Umwelthaus GmbH entfernt und erfasst nun rund um die Uhr den Fluglärm. Und das Beste: sie wird nicht Ende November wieder abgebaut.
Die Daten werden vom Deutschen Fluglärmdienst (DFLD e.V.) erfasst, aufbereitet und auf dessen Webseite dargestellt. Wie auch bei den Messungen des Umwelthauses werden die Daten mit echten Flugereignissen abgeglichen – und das ist einzigartig.
Darüber hinaus werden noch mehr Informationen angezeigt: verschiedene Statistiken, die Anzahl der erkannten Überflüge, Maximalpegel und natürlich auch der Leq, also der Dauerschallpegel, der die durchschnittliche Gesamtbelastung beschreibt.
Die Daten können auf der Webseite https://dfld.de abgerufen werden. Einfach die Region Frankfurt anklicken und die Messstation Egelsbach-Bayerseich auswählen. Fertig!
Als Verein ist es uns wichtig, auch eigene Lärmdaten zu erfassen – zum Vergleich, zur Kontrolle und aus eigenem Interesse, einfach unabhängig. Nur so können wir mitreden!
Wichtiger Hinweis: bei dieser Messstation handelt es sich nicht(!) um die Station, die wir unseren Mitgliedern anbieten werden. Dazu gibt es demnächst weitere Informationen.

Links im Bild das Mikrofon der DFLD-Messstation und rechts die Messstation der sensor.community.
Die Mikrofone der Messstationen in Egelsbach-Bayerseich: vorne rechts DFLD und sensor.community, im Hintergrund das am Schiebemast befestigte Mikrofon der Gemeinnützigen Umwelthaus GmbH (siehe roter Kreis).

Darstellung der Lärmpegel auf der Webseite des DFLD e.V. Auf der y-Achse wird der Schalldruckpegel in db(A) aufgetragen. Zur Interpretation: 10 db(A) entsprechen einer Verdoppelung der Lautstärke. Ab etwa 30 db(A) im Zimmer kann der Schlaf als gestört empfunden werden. Ab etwa 65 dB(A) Dauerbelastung wird in der Forschung von einer gesundheitlichen Beeinträchtigung gesprochen (Quelle: https://www.lfu.bayern.de/laerm/laerm_allgemein/wirkung_auf_menschen/index.htm)
Text: JH
Bilder: JH
Volles Haus durch Cindy-S - Bürgerversammlung in Egelsbach
Egelsbach, 01.10.2025
Einen Tag nach der Bürgerversammlung in Messel fand bereits die nächste statt – diesmal im Eigenheim in Egelsbach.
Mit rund 400 Besuchern war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Über 200 Teilnehmer verfolgten die Veranstaltung zusätzlich auf YouTube, noch mehr auf dem Lokal-TV Sender OF-TV. Das zeigt, wie wichtig das Thema Cindy-S in dieser Gemeinde ist.
Kein Wunder – auch die Gästeliste war top wie bisher bei keiner anderen Bürgerversammlung: die Fluglärmschutzbeauftragte Regine Barth, der FLK-Vorsitzende Paul-Gerhard Weiß, der Rechtsanwalt Thomas Mehler, der Egelsbacher Bürgermeister Tobias Wilbrand, die Erzhäuser Bürgermeisterin Claudia Lange, der Kreisabgeordnete Alexander Böhn, der Landrat Oliver Quilling, der Vorsitzende der Bürgerinitiative Flag-E Günther de las Heras und unser Vereinsvorsitzender Martin Unverzagt.
Die Veranstaltung dauerte über 3 Stunden. Leider konnten keine der über hundert im Vorfeld online eingereichten Fragen beantwortet werden. Dennoch waren alle Vorträge hochinteressant (mit einer Ausnahme: das bekannte Thema Flugspuren) und brachten neue Erkenntnisse – etwa zur rechtlichen Situation, zu Falschberechnungen beim Lärm bzw. der Zahl der Betroffenen und zu neu ausgewiesenen Baugebieten in Darmstadt. Hier konnte ein gut vorbereiteter Bürger seiten- und detailgenau auf den Masterplan DA 2030+ hinweisen. Das hat sowohl die Fluglärmbeauftragte als auch den Landrat sichtbar beeindruckt.
Übrigens: Landrat Quilling und der Kreisabgeordnete Böhn kündigten an, sich in der Fluglärmkommission nicht mehr zu enthalten, sondern gegen die Route zu stimmen.
Das ist ein Erfolg!
Im Foyer sammelte unser Verein wie gewohnt fleißig Unterschriften für die Petition, beantwortete Fragen, verkaufte Banner und informierte über das Thema. Besonders gefreut hat uns das zahlreiche positive Feedback: Viele Besucher bedankten sich für unser Engagement und ermutigten uns mit einem klaren „Weiter so!“.
Wir nehmen diesen Zuspruch gerne an – und machen weiter!
Hier die Veranstaltung auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=s7VDXIjRop4

Das Podium, so voll wie nie zuvor.

Unser Stand mit Musik.

Unser Team in Egelsbach.
Text: JH
Bilder: JH
Bürgerversammlung in Messel – Thema natürlich Cindy-S
Messel, 30.09.2025
Und wieder fand eine Bürgerversammlung rund um das Thema Cindy-S – diesmal in Messel. Als Bürgerinitiative waren wir erneut vor Ort und konnten wieder auf uns aufmerksam machen.
Messel ist – wie andere Gemeinden auch – vom Cindy-S Kurvenflug besonders betroffen. Die Gemeindevertretung von Messel hatte als Gäste neben den Bürgermeister von Egelsbach, Tobias Wilbrand und der Bürgermeisterin von Erzhausen, Claudia Lange, auch die Fluglärmbeauftragte Regine Barth sowie unseren Vereinsvorsitzenden Martin Unverzagt eingeladen. Das Georg-Heberer-Haus in Messel war bis auf den letzten Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen, wie sehr das Thema die Messeler bewegt.
Die Fluglärmbeauftragte Regine Barth betonte erneut die angebliche Kurventreue der Flugzeuge – wenig überraschend. Auch diesmal wurden die Fragen der Bürger eher unbefriedigend beantwortet. Vor allem das Thema Lärm belastet die Betroffenen stark, sie müssen weiterhin damit leben.
Unser Vorsitzender Martin Unverzagt präsentierte dagegen echte Fakten! Ob zu technischen Hintergründen (Fluglärmberechnung, Flughöhen, Umweltbelastung) oder zu den wirtschaftlichen Interessen der Stadt Darmstadt – er zeigte Zusammenhänge auf, wie sie bislang von keinem Bürgermeister oder Kommunalvertreter so deutlich darstellt wurden.
Zugleich machte auf unsere Bürgerinitiative aufmerksam: JETZT handeln – Gemeinsam sind wir stark! Außerdem wurde Steffi Kuske als neue Vereinskoordinatorin für Messel vorgestellt.
Leider verließ Frau Barth die Veranstaltung vorzeitig, sodass zum Schluss nur Martin Unverzagt gemeinsam mit den Bürgermeistern Thorsten Buhrmester und Claudia Lange in der offenen Fragerunde Rede und Antwort stand.
Messels Bürgermeister Thorsten Buhrmester betonte, dass auch eine kleine Gemeinde wie Messel mit 4.200 Einwohnern durchaus wehrhaft sein könne – „…sei es nur als Floh in der Schwanzspitze des Hundes.“

Unser Stand im Georg-Heberer-Haus.

Unterschriften sammeln und informieren - unser Stand war gut besucht.

Martin Unverzagt mit erstaunlichen Fakten zum Thema Cindy-S.

Offene Fragerunde ohne(!) Lärmschutzbeauftragte Frau Barth.
Text: JH
Bilder: JH
Demo Fluglärmkommission (FLK) in Raunheim
Raunheim, 17.09.2025
Am 17.09.2025 fand im Raunheimer Rathaus die 281. Sitzung der Fluglärmkommission statt. Diesmal konnten die Teilnehmer aber nicht in Ruhe tagen – denn wir waren dabei.
Unsere Versammlung war selbstverständlich angemeldet, und mit etwas über 30 Lärmbetroffenen aus den unterschiedlichsten Kommunen waren wir gut vertreten. Klar, mehr geht immer. Aber dafür, dass es ein Arbeitstag war und die FLK schon ab 9:00 Uhr tagte, war es für uns ein großer Erfolg.
Lautstark empfingen wir die Teilnehmer und sorgten in der ersten Stunde vor dem Sitzungssaal für Aufmerksamkeit. Übrigens: Eine unabhängige Messung durch einen Rathaus-Mitarbeiter ergab eine Lautstärke von über 80 db (Dezibel). Als Betroffene und „Lärmexperten“ wissen wir leider nur allzu gut, was 80 db bedeuten…
Aus internen Quellen war zu hören, dass man uns selbstverständlich im Sitzungssaal sehr deutlich vernehmen konnte. Ein Blick von außen in den Sitzungssaal zeigte, dass es in einem Beitrag einmal mehr um die Spurtreue der Flugzeuge ging – das Lieblingsthema unserer Fluglärmschutzbeauftragten Regine Barth (vielleicht besser Flugspurenbeauftragte?). Man spürt förmlich, welch hohe Priorität dieses Thema bei der FLK hat, möchte man doch unbedingt einen peinlichen Rückzieher wie im Fall Amtix kurz im Jahre 2021 vermeiden. Damals wurde die Route bekanntlich aufgrund von Sicherheitsbedenken wegen Spurabweichungen mit sofortiger Wirkung eingestellt.
Uns jedoch geht es in erster Linie um den Lärm – auch wenn die Flugzeuge angeblich exakt, wie auf Schienen fliegen. Wir nehmen das anders wahr.
Erwähnenswert ist außerdem, dass der Hessische Rundfunk in der Hessenschau zur besten Sendezeit über unsere Versammlung berichtet hat – inklusive mehrerer Interviews. Damit ist uns ein starker Auftritt gelungen, der sicher Eindruck hinterlassen hat. Genau das war unser Ziel!
Den passenden Abschluss unserer Versammlung setzte unser Vereinsmitglied Jörg Görich: Mit seiner Trompete untermalte er unseren Protest mit dem Pipi Langstrumpf Song „Ich mach' mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt ...“ – treffender hätte man es kaum ausdrücken können.
Bis zum nächsten Mal, liebe Fluglärmkommission.

Unser Empfangskomitee am Rathaus von Raunheim.

Vor dem Sitzungsaal – lautstarke Unterhaltung sorgt für Aufmerksamkeit.

Jörg Görich mit Trompete: „Ich mach’ mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt …“
Text: JH
Bilder: JH
Bürgerversammlung in Wixhausen – dem „wahren Norden“ Darmstadts
Wixhausen, 10.09.2025
Auch am 10.09.2025 waren wir mit einem Stand bei der Sitzung des Ortsbeirates Darmstadt-Wixhausen zum Thema Fluglärm vertreten. Diesmal draußen, denn ins Bürgermeister-Pohl-Haus durften wir nicht hinein.
Durch die neue Flugroute Cindy-S erfährt Wixhausen eine Lärmumkehr. Donnerten die Flugzeuge vorher im Süden an der Gemeinde vorbei, tun sie es jetzt im Norden. So weit, so schlecht – doch leider ist es zusätzlich noch lauter geworden!
Über 300 Bürgerinnen und Bürger hatten die Gelegenheit, direkt Fragen zu stellen. Auffällig: Nicht nur aus Wixhausen, auch aus Erzhausen, Egelsbach und Messel waren Betroffene anwesend. Das zeigt, welche Dimension die ungerechte Flugroute Cindy-S erreicht hat.
Gäste waren u.a. Darmstadts Stadtrat und Umweltdezernent Michael Kolmer und die Fluglärmbeauftragte des Landes Hessens Regine Barth.
Die Fragen und Anmerkungen der Bürgerinnen und Bürger, stets mit Applaus bedacht, waren überraschend präzise und gut recherchiert. Die Antworten dagegen – wen wundert´s – ausweichend, unsicher und zurückhaltend.
Die angebliche Betroffenheit von Stadtrat Kollmer nahm ihm niemand ab. Wir erinnern an seine Aussage: Zitat: „Die Veränderung der Flugroute wird tausende Menschen im Darmstädter Norden und in der Region von Lärm entlasten. Sie ist ein Quantensprung für die Lebensqualität und eine Chance, die es in der Regel nur einmal pro Generation gibt.“
Für Wixhausen, dem wahren Norden Darmstadts, gilt das nicht…

Unser Stand vor dem Bürgermeister-Pohl-Haus in Wixhausen.

Unsere Vereinsmitglieder Jörg Görich und Jürgen Hadasik im Interview mit HR-Redakteurin Petra Demant.

Unser Team am Vereinsstand: vielen Dank!
Text: JH
Bilder: JH/JG
Bürgerversammlung Erzhausen – Unser Verein war dabei
Erzhausen, 01.09.2025
Am 01.09.2025 fand im Bürgerhaus Erzhausen eine Bürgerversammlung zum Thema Cindy-S statt. Das Bürgerhaus war voll: Über 1.000 Besucherinnen und Besucher, so die offiziellen Angaben, nahmen daran teil.
Die Bürgermeisterin von Erzhausen und die Bürgermeister von Egelsbach und Messel stellten die Sichtweisen ihrer Kommunen dar. Dabei wurde klar: Cindy-S muss weg.
Eine Rechtsanwältin erläuterte mit Blick auf eine mögliche Klage die sehr komplexe rechtliche Situation, zeigte jedoch auch auf, dass es Wege gibt, diese ungerechte Routenverlegung anzufechten.
Unser Gründungsmitglied Jörg Görich (unser Vorsitzender Martin Unverzagt war leider verhindert) stand ebenfalls auf dem Podium und machte in seiner Rede deutlich, wie wichtig der Widerstand der Bürgerinnen und Bürger ist.
Unser Verein hatte einen Stand im Foyer und war vor als auch nach der Veranstaltung stark besucht. Es wurden Fragen beantwortet, Flyer und Aufkleber verteilt sowie Banner und Plakate verkauft. Das Wichtigste aber: Wir konnten neue Mitglieder gewinnen und weitere Unterschriften für unsere Petition sammeln.
Unsere Bürgerinitiative zeigt, dass wir kommunenübergreifend eine wichtige Aufgabe im Kampf gegen die ungerechte Flugroute Cindy-S übernommen haben.

Infos verteilen, Mitglieder werben und Unterschriften sammeln: unser Team bei der Arbeit!

Das Podium mit Bürgermeistern und Vertretern von Bürgerinitiativen.

Unser Team am Vereinsstand: vielen Dank!
Text: JH
Bilder: JH/PG
Von Flyern und Bannern
Egelsbach, 30.08.2025
Unser Verein STOPP-CINDY-S wurde am 09.08.2025 gegründet. Schon innerhalb der ersten Woche entstanden Flyer, Plakate und Banner – entworfen, gedruckt und bereit zum Einsatz.
In den vergangenen Wochen wurden dank des Engagements zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer über 8.000 Flyer in Erzhausen, Egelsbach, Wixhausen, Langen und Messel verteilt – eine großartige Leistung.
Die Flyer fanden nicht nur ihren Weg in die Briefkästen, sondern wurden auch in Friseursalons, Blumenläden, Firmen, Kosmetikstudios, Gaststätten, Vereinen und vielen weiteren Orten ausgelegt – alles in der Freizeit und mit großem Einsatz. Vielen Dank dafür!
Natürlich wollen wir nicht nur am Briefkasten wahrgenommen werden. Unser Ziel sind auch die Straßen, Zäune und Wände in allen betroffenen Kommunen: wetterfeste Plakate (Selbstkostenpreis: 5€) oder 4 Meter lange Banner (Selbstkostenpreis: 40 €) sollen unseren Protest sichtbar machen.
Wer Interesse hat, kann unter folgender Adresse Material anfordern:

Nicht nur im Briefkasten als Flyer, auch als Plakat erhältlich.

Wetterfestes Plakat, 60 x 40 cm, Preis: 5 €
Text: JH
Bilder: JH

